Chips Bosch gliedert Geschäft mit Halbleitern aus

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Bosch gliedert das Geschäft mit Halbleitern aus. Bis zum Jahr 2030 will der Zulieferer mit der Sparte rund fünf Milliarden Euro umsetzen.

Bosch gliedert das Geschäft mit Halbleitern ab dem Jahr 2028 aus.(Bild:  Bosch)
Bosch gliedert das Geschäft mit Halbleitern ab dem Jahr 2028 aus.
(Bild: Bosch)

Bosch gliedert sein Halbleitergeschäft aus. Ab Januar 2028 ist der Geschäftsbereich eigenständig. Das Unternehmen will für die Bauteile zusätzliche Absatz- und Wachstumsmöglichkeiten erschließen, zum Beispiel in der Robotik – in der Chips von Bosch bereits eingesetzt werden, um zum Beispiel humanoide Roboter zu steuern.

Dafür will Bosch seine Fertigungskapazitäten stärker für externe Partner öffnen und sein Foundry-Geschäft ausbauen, also die Auftragsfertigung von Mikrochips. Seine Stärken sieht das Unternehmen bei Halbleitern in der MEMS-Sensorik –Mikro-Elektro-Mechanische Systeme – und der Integration von Halbleitern in das Systemgeschäft.

Dazu gehören laut Bosch Siliziumkarbid-Chips und anwendungsspezifische integrierte Schaltungen, sogenannte ASICs. „Diese Stärken wollen wir ausbauen und in ausgewählten neuen Märkten nutzen“, kommentierte Erik Rein, verantwortlich für das Halbleitergeschäft des Unternehmens.  Bis zum Jahr 2030 will Bosch rund fünf Milliarden Euro mit Halbleitern umsetzen.

Milliarden für deutsche Chip-Standorte

Bosch betreibt weltweit rund 40 Halbleiter-Standorte mit Forschung, Entwicklung und Fertigung. Das Unternehmen hat laut einer Mitteilung in den vergangenen Jahren rund drei Milliarden Euro in seine Halbleiterstandorte Dresden und Reutlingen investiert. 

In Roseville, Kalifornien, rüstet der Zulieferer für rund zwei Milliarden US-Dollar sein Werk für die Fertigung spezieller Siliziumkarbid-Chips um. Bis Mitte der nächsten Dekade will Bosch sein Testzentrums im malaysischen Penang weiter ausbauen. Zusätzlich ist das Unternehmen mit zehn Prozent am Joint Venture European Semiconductor Manufacturing Company, ESMC, in Dresden beteiligt.

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